Atomstrom dank Naturstrom AG

Vor zwei Monaten habe ich die Naturstrom AG beauftragt meinen bisherigen Vertrag bei Lichtblick zu kündigen und mich in Zukunft mit Strom zu beliefern. Zum einen, weil sie günstigere Konditionen haben, zum anderen, weil sie 1,25 Cent pro Kilowattstunde in neue Stromanlagen investieren.

Bald darauf bekam ich auch die Bestätigung von Lichtblick, dass mein Vertrag zum 30.6. gekündigt wird, und von Naturstrom ein Schreiben, dass sie mich voraussichtlich zum 1.7. mit Strom beliefern werden. So weit, so gut.

Letzte Woche erhalte ich einen Brief von Naturstrom, dass mein Anschluss vom Netzbetreiber nicht freigegeben sei, und gestern einen Brief von Vattenfall, dass ich keinen Stromlieferanten hätte und sie mich als Grundversorger ab heute mit Strom beliefern würden.

Ein Anruf bei Naturstrom klärte die Sache auf. Anscheinend haben sie sich bei Naturstrom an Vattenfall in Hamburg gewendet anstatt bei Vattenfall in Berlin und so die Frist versäumt sich als mein Stromversorger zu melden. Das führt jetzt dazu, dass ich einen Monat Strom von Vattenfall beziehen muss und erst zum 31.7. von Naturstrom beliefert werde.

Die Frau am Telefon klagte mir dann noch ihr Leid, dass sie zu viele Interessenten hätten und mit den Verträgen nicht hinterherkämen.

Ich gehe nicht davon aus, dass ich der erste Berliner bin, der zu Naturstrom wechselt, und dass alle Berliner den gleichen Netzbetreiber haben. Daher wundert es mich sehr, dass sie da bei Naturstrom durcheinander kommen. Anscheinend sind die Arbeitsabläufe nicht darauf ausgelegt, einen großen Kundenstamm zu bedienen.

Bei diesem Service muss ich mir jetzt überlegen, ob ich ab dem 31.7. wirklich von Naturstrom beliefert werden möchte oder mir doch einen anderen Anbieter suche. An Atomstrom kann ich auch einfacher kommen.